Dienstag 21. Februar 2012 von Elmar Kampmann
Folgende Mail erreichte uns aus Südkorea. Wir geben sie gerne weiter und hoffen, dass sich ehemalige Klassenkameraden von Schanni bei ihr melden:
Hallo MBOler,
ich bin eine ehemalige MBOlerin. Mit Riesenfreude habe ich einige bekannte Gesichter auf den Fotos entdeckt. Die MBO habe ich von 1981 bis 1985 besucht, musste aber leider kurz vorm Abi die Schule wechseln. Nun lebe ich seit 1989 in Seoul/Südkorea und denke gern an die schöne Zeit in Berlin. Bitte schickt mir Fotos und Informationen, damit ich weiter mit Euch in Kontakt bleiben kann.
Mein Herz hat mich zurück in meine Heimat geführt und seitdem lebe ich glücklich verheiratet mit Mann und zwei Kindern (jetzt Abiturienten) in Seoul. Ich arbeite am Goethe-Institut Korea und bin deshalb dienstlich öfters in Deutschland.
Die MBO habe ich von der 7. bis Anfang 11. Klasse besucht und meine Klassenlehrer waren Herr Bernd Granzin und Frau Anne Kobow. Bei Herrn Bose, Herrn Hentschel und Herrn Kreklau hatte ich eine lange Zeit Musik, Kunst (auch in der AG Aikido) und Mathe. Ich war auch sehr aktiv im Spandauer Jugendchor. Das war eine wirklich schöne Zeit im Spektefeld. Meinen allerliebsten Lehrer Herrn Granzin habe ich mal in 2007 in Berlin besucht.
Falls jemand mit mir Kontakt aufnehmen möchte, seht ihr auf dieser Seite meine Kontaktadressen.
Mit lieben Grüßen aus Seoul
Hyun-Ae Lee (Schanni)
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Mittwoch 8. Februar 2012 von Elmar Kampmann
Endlich einmal zwei jüngere Ehemalige, die hier vorgestellt werden – gerade mal 30 Jahre alt bzw. noch jünger! Auch die können z.T. schon auf erstaunliche Erfolge in ihrer kurzen Vita hinweisen. Und weil ihre berufliche Vita naturgemäß noch recht kurz ausfällt, können wir hier gleich zwei portraitieren.
Was haben Annika und Alessa gemeinsam- außer dass sie jung sind? Sie sind Schauspielerinnen geworden, gehören zu denen, die ihre ersten Bühnenerfahrungen auf den Brettern der MBO sammeln konnten und sind zur Zeit auf Berliner Bühnen (Volksbühne und Grips-Theater) zu sehen..
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Samstag 10. Dezember 2011 von Elmar Kampmann
Neulich trafen wir Marcus mal wieder in der Schule. „ Nanu, was machst Du denn hier?“ „Na, drei meiner Lieblingslehrer werden heute verabschiedet. Da wollte ich gerne dabei sein.“ Die Rede ist von B.Wagner-Staake, W.Beyschwang und G.Falkowski. Doch dazu später mehr.
Wer kannte Marcus nicht ? Das hing sicherlich auch damit zusammen, dass bei jeder MBO Feier Blumen von „Blumen Diel“ überreicht wurden, und der Name Diel somit schulbekannt war. Sonnyboy Marcus im Sekretariat, Marcus in der Druckerei, Marcus in der Eingangshalle, Marcus in der Cafeteria, auf der Bühne… Marcus war omnipräsent, nie auf den Mund gefallen und kommunikativ hoch drei. Außerdem war er- besonders in der Oberstufe- ein sehr leistungsstarker und engagierter Schüler. Doch das war nicht immer so..
Eigentlich fing alles an mit einem für die damalige Zeit „typischen MBO-Schüler“ :
„Nachdem ich die Astrid-Lindgren-Grundschule mit einer knappen Realschulempfehlung und den berühmten Worten meines Klassenlehrers, Herrn Hübner, (“Der wird das Abitur noch mit links machen, der ist nur ein stinkendfauler Hund” ) verlassen hatte, stellte sich die Frage, an welche Oberschule ich gehen sollte. Da schon meine Mutter auf der MBO war, lag es nahe, dass auch ich mich dort bewerben würde. Die MBO überzeugte schon beim ersten Eintreten. In der Schule herrschte ein Flair, wie ich es bis heute nicht mehr erleben konnte.“
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Sonntag 18. September 2011 von Elmar Kampmann
Immer wieder erhalten wir aus aller Welt Nachrichten von ehemaligen MBO-lern, vor kurzem erst aus der Mongolei und von La Reunion. Auch unter den „Portraits“ berichteten wir beispielsweise über die Weltenbummler Philipp Mascher (nach Schweden jetzt wieder USA) und André Ziese. Zu eben dieser Kategorie gehört auch Stefan Wirth.
Stefan kam 1978 in
den 7.Jahrgang der MBO (Klassenlehrer Hildegard Harnos und Cassen-Jan Harms) und machte im Dezember 1984 sein Abitur. Seine Lieblingsfächer waren Mathe, Englisch und Politische Weltkunde. Er erinnert sich besonders gern an Chris Rogerson, seinen Englischlehrer im Leistungskurs auf der Oberstufe,weil dieser immer ein offenes Ohr für die Schüler hatte.
Schulische Highlights waren der Auftritt als der Anführer der grauen Herren bei “Momo” (1983) sowie die Schullandheimfahrt nach Weißenstadt im gleichen Jahr. „Dort war ich zum ersten Mal im Leben betrunken, das verg isst man nie.“
„Auf der MBO habe ich besonders gelernt fair und sachlich zu diskutieren, tolerant zu sein, den Menschen an sich wichtig zu nehmen, was mir später auch sehr bei der Führung von bis zu 100 Mitarbeitern zugute kam.“ Auch die Tatsache, in der Mittelstufe nicht nur mit zukünftigen Abiturienten zusammen gewesen zu sein, habe ihm später geholfen, den richtigen Ton auch im Umgang mit Menschen in der Produktion von Fabriken oder im Lager zu finden.
Er verschweigt aber au ch nicht , in der Mittelstufe aufgrund seiner guten schulischen Leistungen oft als “Streber” gehänselt worden zu sein, was er damals als sehr ungerecht empfand, da er praktisch nie pauken musste. Es fiel ihm einfach leicht, Sachverhalte zu lernen und zu behalten. „Im Nachhinein sehe ich das natürlich auch ziemlich gelassen.“ Den ganzen Beitrag lesen »
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